“La Mien”

04/09/2009

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Chasû-men

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Dumplings

17/08/2009

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Zum selber machen von Dangos gibt es einiges an hilfreichen Rezepten. Use the internet… Ô_o

Allerdings ist dabei eigentlich immer mindestens eine Sorte von Reismehl enthalten, zu dem es(wenn man sich wirklich zutraut original-qualität anzustreben) keine alternative gibt.

Statt die Klößchen aus diesem (relativ teuren Reismehl herzustellen kann man sich als unerfahrener, schlampiger oder einfach nicht so anspruchsvoller Koch auch mit SushiReis oder normalem Milchreis behelfen. Hauptsache klebrig!!!!

Dazu fängt man rechtzeitig an den Reis in einem genügend großen Topf mit REICHLICH Wasser weich zu kochen. Das kann auf kleinerer Flamme(damit einem das ganze nich anbrennt) schon einige Zeit in Anspruch nehmen, allerdings muss man auch nicht permanent anwesend sein, solange gelegentlich umgerührt wird.

Wenn die richtige Konsistenz(vergleichbar mit Grießklößchenteig) erreicht ist kann man den Topf schonmal vom Herd nehmen und  im Sinne des guten Geschmacks jeweils 1-2 El, Mirin(süßer Reiswein), Soyasoße und Wasser zugeben und das ganze in der Masse verteilen.

Sobald die Masse abgekühlt und dadurch noch fester geworden ist, kann man sie schon zu Bällchen formen und zu dritt auf halbierte Schaschlikspieße pieken. Das ganze gestaltet sich(wie bei den meisten Teigwaren) mit eingemehlten Händen um einiges leichter.

Ob man die Dango dämpft, brät, grillt oder frittiert(._.) ist jedem selbst überlassen. Mir schmeckt die gegrillte Version am besten, obwohl man kurz angedäpfte Dango besser transportieren und immernoch kurz angrillen kann und einem das Dämpfen (5-10 min) die Chance gibt eine Soße nach Wahl vorzubereiten.

Teezeremonie

02/07/2009

Als in letzter Zeit zunehmend wichtigem Bestandteil meines Alltags, hier einige Anmerkungen zum nordischen Teegenuss.

Friesentee

Für die original ostfriesische Teezeremonie benötigt man losen Ostfriesentee(schmeckt ´n bisschen malziger find´ich Oo, irgendein Assam tuts aber auch), Kluntjes(“Zuckerbrocken”) und Sahne. Und ´n Löffel!!! Sonst kann datt noch  bös enden!!!

Zunächst muss man nur soviel sprudelnd kochendes Wasser auf die Teeblätter gießen, bis diese gut bedeckt sind und erstmal 3 Minuten auffem Stövchen ziehen lassen. Danach erst entsprechend heißes Wasser nachgießen.

Zum Süßen legt man ein dickes Kluntjes-Stück in die Tasse. Das knistert zum einen schön beim Einschenken und sorgt später für den mehrstufigen Geschmack.

Abschließend Sahne mittem Löffel die Sahne ganz vorsichtig einlaufen lassen. Nicht umrühren! Die entstehende Wolkenstruktur is hübsch anzusehn und ebenfalls wichtig fürs Geschmackserlebnis. In Ostfriesland benutzt man eine Schüssel und füllt diese mit Sahne und Wasser. Der oben schwimmende rahm, wird abgeschöpft und über den Tee gehoben, sodas sich eine sogenante Blume in der Teetasse bildet.

Lohn der ganzen Mühe:Der erste Schluck ist sahnig, dann schmeckt man den Tee gut heraus und zuletzt die Süße.

Wenn man keinen Tee mehr trinken möchte, signalisiert man dies, indem man den Teelöffel in die leere Tasse stellt. Nur dazu ist der Teelöffel da. XDD

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Da Schwarzer Tee als Grundnahrungsmittel des Friesen angesehen werden kann, kann man übrigens auch dazu übergehen für spontane Besucher stehts einen kleinen Pott mit extrem starkem Tee auffem Feuer zu haben, der in EspressoMengen und – Konsistenz gereicht wird.

;)

Leber

28/01/2009

“A censor taker once tried to test me.

I ate his liver with some fava beans and a good Chianti.”

"Einer dieser Meinungsforscher wollte mich testen. Ich genoss seine Leber mit ein paar Fava-Bohnen, dazu einen ausgezeichneten Chianti."

Zutaten

6 Scheiben Leber (à ca. 60 g)
Pfeffer
Mehl
Olivenöl
Salz
2 Schalotten
1 klein. weiße Zwiebel
1 rote Zwiebel
1 Essl Zucker
1 Rosmarinzweig
2 Essl. Aceto balsamico
200 ml Gemüsebrühe
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
200 Gramm weiße Bohnen (aus der Dose)

Zubereitung

1. Den Backofen auf 140 °C vorheizen.Die Leber waschen, trockentupfen, mit Pfeffer würzen und mit etwas Mehl bestäuben.

Bei mittlerer Hitze in etwas Olivenöl auf beiden Seiten leicht braun braten, herausnehmen und mit Salz würzen (die Leber wird erst nach dem Braten gesalzen, so wird sie nicht zäh).

Die Leber im Ofen etwa 3 Minuten fertig garen und warm halten.

2. Die Schalotten und die Zwiebeln schälen, in Streifen schneiden und
in der Pfanne glasig andünsten, den Zucker hinzugeben und leicht
karamellisieren lassen.

Rosmarin waschen und trockenschütteln, die Nadeln abzupfen und dazugeben.

Mit Essig ablöschen und kurz einköcheln lassen.

Die Brühe dazugießen und die Schalotten fertig garen, mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und schräg in dünne Ringe schneiden.In etwas Olivenöl andünsten.

Die Bohnen in einem Sieb abtropfen lassen, dazugeben, kurz mitdünsten und, falls nötig, mit
etwas Brühe ablöschen.

Die Leber mit den Bohnen und den Balsamico-Zwiebeln auf zwei Tellern anrichten.

~

Dieses Menü wird begleitet von einem Chianti.

(genaue Empfehlungen werden nach erfolgreicher Zubereitung und Verzehr ergänzt)

P.S.:

” crwip pro…..quip….ahhr!!…Quid pro… goddamed, Clarice you know what I mean!!”


Anyone for testis?

08/01/2009

Zu den puristischen Goldstücken der norddeutschen Hausfrauen-Küche( einmal wöchentlich von meiner Oma kredenzt), zählt neben Labskaus( s. “Alles was über Tach an Bord verlohren geht , find´der Kuttercaptain Abends gut gewürzt in seinem Laubskaus wieder“), Friesen-Tee( “Noch ne Scheibe, min Jung??”) und “Birnen, Bohnen& Speck” (schmeckt bei kundiger Zubereitung tatsächlich spannender als es klingt ) auch die Verwendung von Rogen und Fischmilch, zB in Suppen oder als Soße. Da man aber so weit vonner Küste im frischen Zustand meistens nur ganze Fische oder fertigen (teuren!)Kaviar bekommt, hat sich die Alternative entwickelt, einfach die zugehörigen Organe des Fisches erst kurz vor Verzehr auszunehmen um sie entweder einzulegen oder( wenns n männlicher Hering war ;P) kurz anzubraten.

Das Ergebniss präsentiert sich im Fall des eingelegten Rogens wie Kaviar, nur halt etwas weicher, und noch salziger.  Milchner hingegen würd ich mit kleinen, gefüllten Fischfilets vergleichen. Harte Schale weicher Kern. Wer den grenzwertigen Fischgeschmack etwas hemmen will, kippt beim Anbraten einfach etwas Eiklar drüber. Der Nachteil is nur, dass( meiner meinung nach) der angestrebte Eigengeschmack, für den man das ganze ja letztlich veranstaltet, auch leidet.

Ums anschaulich zu machen hier vergleichbare Abbildungen:

Frisch aussem Hering( wenn mans nich wüsste…):

frischer Milchner

Zubereitet(statt Speck gabs ordinäre, gebutterte Salzkartoffeln):

Tadaaa...

Alles in Allem ist “Sahne und Perlen” durchaus weiterzuempfehlen, wenn man sich nicht an dem salzigen Geschmack stört und daran was genau man gerade verspeist ;P Wie bei den meisten Fischgerichten kann etwas Zitrone nich schaden. Über geeignete Getränke kann ich wenig sagen aber der obligatorische Tee und Opas Cognac in kleinem Maße waren dem Gesamterlebnis kaum abträglich. Wessen Monatsbedarf an Eiweiß immer noch nich gedeckt is sollte vll. zu einem Glas Milch greifen ;D

Fazit: Wer die Gelegenheit hat, sollte zuschlagen!!

(Bin gespannt was nächste Woche auffem Teller landet… °~°`)

Silvester

01/01/2009

1) Sowohl Rebsorte, Anbaugebiet und sachgemäße Lagerung als auch die korrekte Wahl des Weinglases und des Korkenziehers erweisen sich als müßig (um nicht zu sagen scheiß egal) wenn man den entsprechenden Wein zunächst 3 Stunden durch die winterliche Innenstadt schleppt und unmittelbar neben einem Raclett-Stöfchen dekandieren lässt.

2) Ein Koch, der Wert auf bewusst gemächliche und genussorientierte Essgewohnheiten seiner Gäste legt, sollte sich durch scheinbare Schlampigkeit beim entfernen von unangenehmen Kleinteilen( zB Schrotkugeln, Walnusschalen, Fischgräten,… ) auszeichnen.

Die Erfahrung eines gespaltenen Backenzahns wirkt, landläufiger Übereinkunft zufolge, überraschend auf vormals hektische Esser.

3)Man sollte immer wissen, wo man sein Handtuch hat. Hier nur einiger der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten:

  • zum Abtrocknen
  • Decke/Kissen
  • Lendenschurz
  • Gebets-Teppich
  • Turban
  • Wasserspeicher
  • Hängematte
  • Schlag- bzw. Peitschwaffe
  • Augenbinde
  • Fotohintergrund im Studio
  • Percussions-instrument

(An dieser Stelle sind ergänzungen durchaus erwünscht. Für weitere Infos lohnt es sich in ” Per Anhalter durch die Galaxis” zu schmökern!!)

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